September 16, 2024 • Vereinsnachrichten

Landesliga: Kein Spaziergang für den Cronenberger SC in Viersen

Von Marc Kevin Posthaus

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/lokalsport/cronenberger-sc-landet-arbeitssieg-auf-schwierigem-gelaeuf_aid-118969665

Nein, ein fußballerischer Leckerbissen war das am Sonntagnachmittag zwischen den Fußball-Landesligisten 1.FC Viersen und Cronenberger SC wahrlich nicht, wozu der schlecht bespielbare Rasen im Stadion Hoher Busch sicher seinen Teil dazu beigetragen hatte. Dem CSC werden Platzverhältnisse und Spielattraktivität nach Abpfiff jedoch herzlich egal gewesen sein, weil Luciano Velardis Mannschaft einen 2:0 (0:0)-Sieg mit auf die rund 100 Kilometer lange Heimreise nach Wuppertal nahm.

In einer ereignisarmen Partie war der direkt verwandelte Freistoß von CSC-Innenverteidiger Nico Korpilla (57.) noch eines der Highlights und der Dosenöffner für den Cronenberger Dreier. Korpilla hatte mit seinem starken linken Fuß aus 22 Metern überlegt und flach eingeschoben und überraschte mit dieser flachen Variante offenbar auch Viersens Keeper Ilyas El Edghiri. Einmal mehr konnten sich die Cronenberger also auf ihre Stärke nach Standardsituationen verlassen. In der Schlussminute dann machte der erst 18-Jährige Ramzi Ben Hamada für die Gäste alles klar – Ben Hamada lief allein auf das Viersener Tor zu und lupfte die Kugel lässig über El Edghiri zur Entscheidung.

Aus Velardis Sicht war es ein hart erkämpfter, aber verdienter Erfolg für sein Team: „Die Jungs haben sich an den Plan gehalten und die Basics abgerufen. Uns war schon klar, was das hier für ein Spiel werden wird. Weil wir nach der Pause aber mehr investiert haben und zielstrebiger waren, geht der Sieg definitiv in Ordnung.“

Die Gastgeber taten sich mit kreativen Lösungen im Offensivspiel schwer und bissen sich darüber hinaus immer wieder die Zähne an der kompakten Cronenberger Abwehr aus. Innenverteidiger Dylan Oberlies und Linksverteidiger Luis Rosenecker hatte Velardi für dieses Spiel gemeinsam ins defensive Mittelfeld gepackt, was sich als gute Entscheidung entpuppte: „Wir wollten gerade mit Dylan Zweikampf- und Kopfballstärke ins Zentrum und die Mitte einfach zubekommen“, erklärte Velardi. Die einzige echte Viersener Torchance resultierte aus einem Ausrutscher in der eigenen Hälfte von Dominik Schäfer, doch konnte da der aufmerksame Nico Korpilla das Gegentor verhindern.

Fußballerisch hat der CSC sicher noch viel Luft nach oben, wobei er sich in Viersen einfach den Gegebenheiten vor Ort angepasst und den Plan seines Trainers konsequent umgesetzt hatte. Mit neun Punkten nach fünf Spielen steht der CSC aktuell auf einem soliden sechsten Tabellenplatz und hat am kommenden Sonntag Aufsteiger VfR Krefeld-Fischeln zu Gast.
CSC: Kuwajima – Trier, Klein, Oberlies, Korpilla (83. Ödemis), Rosenecker (88. Baumgarten), Ben Hamada, Noh, Lenz, Schäfer (89. Schmieta), Tusevo (63. Malua-Kikangila)

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